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Eckpunkte der Einigung zur Therapieunterbringung

Berlin, 26. August 2010
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser Schnarrenberger und Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière - © BMJ/Schwarz

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière haben am 26. August 2010 den Vorschlag der Therapieunterbringung für Sicherungsverwahrte im Bundesministerium der Justiz vorgestellt. Die Eckpunkte der Einigung zwischen BMJ und BMI können Sie hier nachlesen.


Bundesjustizministerin stärkt Pressefreiheit

Berlin, 25. August 2010
Zeitschriften vor einem Kiosk - © Pixelio/Evertsbusch

Journalisten und deren Informanten werden künftig besser geschützt. Ein entsprechender Gesetzentwurf von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger wurde heute vom Kabinett gebilligt. "Danach macht sich künftig kein Journalist mehr strafbar, wenn er lediglich ihm zugespieltes Material veröffentlicht", sagte die Bundesjustizministerin.
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Kabinett beschließt Gesetzentwurf zum Vormundschaftsrecht

Berlin, 25. August 2010
Kinderhand, die eine Hand eines Erwachsenen hält - ©iStockphoto.com/ssuni
Das Kabinett hat heute den von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger vorgelegten Entwurf eines "Gesetzes zur Änderung des Vormundschafts- und Betreuungsrechts" beschlossen. Ziel des Entwurfs ist es insbesondere, den persönlichen Kontakt des Vormundes zu dem Mündel in der Vormundschaft zu stärken, um zukünftig Fällen von Missbrauch und Verwahrlosung besser begegnen zu können.
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Restrukturierungsgesetz: Bundesregierung zieht die richtigen Lehren aus der Finanzmarktkrise

Berlin, 25. August 2010

Das Kabinett hat heute den Gesetzentwurf des Bundesfinanzministeriums und des Bundesjustizministeriums zur Restrukturierung und geordneten Abwicklung von Kreditinstituten, zur Errichtung eines Restrukturierungsfonds für Kreditinstitute und zur Verlängerung der Verjährungsfrist der aktienrechtlichen Organhaftung beschlossen. "Der Gesetzentwurf zieht die richtigen Lehren aus der Finanzmarktkrise", sagte Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. Er stelle ein Instrumentarium zur Verfügung, mit dem unter Vermeidung von Enteignungen die Schieflage einer systemrelevanten Bank ohne Gefahr für die Stabilität des Finanzsystems bewältigt werden könne.
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Tage der offenen Tür: 2.300 Besucher im Bundesjustizministerium

Berlin, 23. August 2010
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger im Gespräch mit Besuchern - © BMJ/Conrad

Am 21. und 22. August hat die Bundesregierung alle Bürgerinnen und Bürger wieder zum "Staatsbesuch" in Berlin eingeladen. Rund 2.300 Interessierte warfen einen Blick hinter die Kulissen unseres Hauses. Am Sonntag war Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger selbst vor Ort und diskutierte mit Bürgerinnen und Bürgern über aktuelle rechtspolitische Themen.
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Schnelle gesetzgeberische Lösung für Geodaten

Berlin, 19. August 2010
Google Logo - © Google

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger begrüßt, dass Google heute die Widerspruchsfrist für seinen Dienst "Street View" von vier auf acht Wochen verlängert hat. "Es ist gut, dass Google den Zeitraum der Widerspruchsfrist verdoppelt, um verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnnen", sagte Leutheusser-Schnarrenberger. Die Bundesregierung habe bereits in ihrer gestrigen Kabinettssitzung beschlossen, schnell eine gesetzgeberische Lösung für den Umgang mit Geodaten zu erarbeiten. Die Bundesjustizministerin weiter: "Die intensiven Beratungen innerhalb der Bundesregierung müssen in einem breiten Dialog begleitet werden, ohne auf die lange Bank geschoben zu werden."
Lesen Sie dazu auch das Interview der Ministerin in der Saarbrücker Zeitung.


Mehr Rechte für Väter nichtehelicher Kinder

Berlin, 19. August 2010
Hand eines Erwachsenen hält eine Kinderhand - ©iStockphoto.com/Tolchik

Bei der elterlichen Sorge hat sich die Rechtslage geändert. Bisher gab es für die Väter nichtehelicher Kinder keine Möglichkeit, gegen den Willen der Mutter ein gemeinsames Sorgerecht zu bekommen. Jetzt können betroffene Väter eine gerichtliche Entscheidung beantragen, wenn die Mutter ihre Zustimmung zur gemeinsamen Sorge verweigert. Die neuen Möglichkeiten ergeben sich aus vorläufigen Anordnungen des Bundesverfassungsgerichts, die bis zu einer gesetzlichen Neuregelung gelten. Die Reform des Sorgerechts wird derzeit intensiv mit den Familien- und Rechtspolitikern der Regierungskoalition diskutiert.

Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Sorgerecht und den neuen Möglichkeiten für betroffene Väter finden Sie hier.


Mehr Rechtsschutz bei überlangen Prozessen

Berlin, 18. August 2010
Abbild der Justitia - ©iStockphoto.com/arturbo

Bei überlangenen Gerichtsverfahren und strafrechtlichen Ermittlungsverfahren steht den Betroffenen künftig deutlich mehr Rechtsschutz zu: Das Bundeskabinett hat heute einen entsprechenden Gesetzentwurf des Bundesjustizministeriums beschlossen. "Jeder hat Anspruch auf gerichtlichen Rechtsschutz in angemessener Zeit", kommentierte Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger den Kabinettsbeschluss. Immer wieder dauerten Gerichtsverfahren in Deutschland leider zu lange, weshalb der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte seit Jahren besseren Schutz vor zu langen Verfahren fordere.
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Eingetragene Lebenspartner in allen Bereichen gleichstellen

Berlin, 17. August 2010

Eingetragene Lebenspartner dürfen bei der Erbschafts- und Schenkungssteuer nicht gegenüber Ehepartnern benachteiligt werden. Das hat das Bundesverfassungsgericht in einer heute veröffentlichten Entscheidung klargestellt. Es sei mit dem grundgesetzlichen Gleichheitssatz unvereinbar, Schwule und Lesben beim Freibetrag und beim Steuersatz zu benachteiligen.
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Lesen Sie dazu auch ein Interview der Ministerin mit dem Münchner Merkur.


Mediationsgesetz: Referentenentwurf an Länder und Verbände versendet

Berlin, 5. August 2010

Das Bundesjustizministerium hat den Referentenentwurf eines Mediationsgesetzes heute an Länder und Verbände verschickt. Ziel des Entwurfs ist die Stärkung der außergerichtlichen Konfliktbeilegung. Zum Entwurf des Mediationsgesetzes erklärte Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger: "In einer veränderten Rechts- und Streitkultur muss den Möglichkeiten der Mediation mehr Platz eingeräumt werden. Streitende wissen selbst am besten, wie ihr Konflikt zu lösen ist."
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Sorgerecht: Leutheusser-Schnarrenberger begrüßt Urteil des Bundesverfassungsgerichts

Berlin, 3. August 2010
Vater hält Kind an der Hand © Pixelio/S. Hainz

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger freut sich über das heutige Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Sorgerecht: "Das Urteil bestärkt mich in meinen Überlegungen, die Rechte der Väter nichtehelicher Kinder deutlich zu verbessern", kommentierte Leutheusser-Schnarrenberger die Entscheidung aus Karlsruhe. Ziel der Neuregelung zum Sorgerecht sei ein unbürokratisches Verfahren, bei dem stets das Wohl der Kinder im Mittelpunkt stehen müsse.
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Sabine Leutheusser-Schnarrenberger im Interview mit Bayern 2.


Sicherungsverwahrung: Justizministerin sorgt für einheitliche Rechtsprechung

Berlin, 29. Juli 2010
Portrait von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger - ©BMJ/Chaperon

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger will die uneinheitliche Rechtsprechung in der Frage beenden, ob gefährliche Straftäter aus der Sicherungsverwahrung zu entlassen sind oder nicht. Mit dem Gesetz zur so genannten "Divergenzvorlage", das an diesem Freitag, 30. Juli, in Kraft tritt, sollen vor allem die Fälle rasch geklärt werden, in denen die zuständigen Gerichte das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vom Dezember 2009 berücksichtigen müssen.
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Stadler referiert vor der Rechtsanwaltskammer München

Passau, 23. Juli 2010
Der Präsident der Anwaltskammer München Hansjörg Staehle (links), Prof. Dr. Eckhart Müller (Mitte) und Dr. Max Stadler (rechts) - © privat
Die Neugestaltung der Sicherungsverwahrung und weitere aktuelle Themen des Bundesjustizministeriums standen bei der Sitzung der Rechtsanwaltskammer München auf der Tagesordnung, die am Wochenende in Passau stattfand. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesjustizministerium, Dr. Max Stadler, der als Gastredner geladen war, referierte dazu vor den teilnehmenden Anwälten und Professoren. Er ging in seiner Rede auch auf die Neugestaltung des §522 II ZPO und auf die Anwaltsgebühren ein. Zufällig fand die Tagung im selben Sitzungssaal statt, in dem Stadler vor bereits 30 Jahren selbst als Richter tätig war.

Erbrecht: Alle nichtehelichen Kinder voll gleichstellen

Berlin, 21. Juli 2010

Die Bundesregierung will auch die letzten noch verbliebenen Benachteiligungen nichtehelicher Kinder beim Erbrecht rasch abstellen. Das Kabinett beschloss deshalb heute einen entsprechenden Gesetzentwurf von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. Danach sollen auch alle vor dem 1. Juli 1949 geborenen nichtehelichen Kinder den ehelichen Kinder gleichgestellt werden - und künftig ihre Väter als gesetzliche Erben beerben.
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Außergerichtliche Streitbeilegung stärken

Berlin, 19. Juli 2010
Frau und Mann streiten sich - ©iStockphoto.com/apletfx

Das Bundesjustizministerium hat heute den Referentenentwurf eines Mediationsgesetzes an die Ressorts versandt. "Dieses Gesetz soll zu einer erheblichen Stärkung der außergerichtlichen Streitbeilegung führen", kündigte Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger an. In einer veränderten Rechts- und Streitkultur müsse den Möglichkeiten der Mediatoren viel mehr Platz eingeräumt werden: "Streitende wissen selbst am besten, wie ihr Konflikt zu lösen ist", sagte Leutheusser-Schnarrenberger.
Weitere Einzelheiten erfahren Sie in der Pressemitteilung hier.


Leutheusser-Schnarrenberger Schirmherrin des CSD in Stuttgart

Stuttgart, den 17. Juli 2010
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger - ©BMJ / Schwarz

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat die Schirrmherrschaft des diesjährigen Christopher Street Day (CSD) in Stuttgart übernommen. Das größte schwul-lesbische Fest in Süddeutschland findet vom 23. Juli bis zum 1. August unter dem Motto "schön wär's" in der Landeshauptstadt statt. "Schön wär's, wenn jeder seinen Lebensstil und sein Familienmodell ohne Diskriminierungen leben könnte. Schön ist's, dass wir diesem Ziel jetzt ein gutes Stück näher kommen", schreibt die Bundesjustizministerin in ihrem Grußwort für das Stuttgarter CSD-Programmheft.
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"Meine Reform schafft mehr Sicherheit"

Berlin, 15. Juli 2010
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger - ©BMJ/Conrad

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat heute in einem Interview mit dem "Münchner Merkur" ihr Konzept für eine Neuregelung der Sicherungsverwahrung erläutert. Danach solle das umstrittene Instrument der nachträglichen Sicherungsverwahrung zugunsten einer Ausweitung der primären und der vorbehaltenen Sicherungsverwahrung abgeschafft werden. Darüber hinaus solle die Überwachung notorisch gefährlicher Menschen durch eine elektronische Aufenthaltsüberwachung gestärkt werden. "Die nachträgliche Sicherungsverwahrung wird nach meinem Konzept künftig überflüssig, weil quasi ein Filter - die vorbehaltene Sicherungsverwahrung - dafür sorgt, dass notorisch gefährliche Schwerverbrecher schon bei der Verurteilung als solche erkannt werden", erläuterte die Bundesjustizministerin.
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Runder Tisch: BMJ legt Eckpunkte zur Einschaltung der Strafverfolgungsbehörden vor

Berlin, 14. Juli 2010

In der zweiten Sitzung der Arbeitsgruppe Justiz des Runden Tisches "Sexueller Kindesmissbrauch" hat das Bundesjustizministerium Eckpunkte zur Einschaltung der Strafverfolgungsbehörden und für eine opferfreundliche Verlängerung der Verjährungsfrist im Zivilrecht vorgelegt. "Die Diskussion wird intensiv und mit großem Engagement geführt", sagte Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger am Rande der Sitzung. "Die von mir geleitete Arbeitsgruppe wird bis zum September Leitlinien zur Einschaltung der Strafverfolgungsbehörden erarbeiten und die heute vorgelegten Eckpunkte präzisieren."

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Schutz vor Kostenfallen im Internet überfällig

Berlin, 8. Juli 2010
Detail einer Tastatur - (c) Pixelio/Lorenz Rings
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger fordert eine rasche Button-Lösung zum europaweiten Schutz vor Kostenfallen im Internet. Bei kostenpflichtigen Online-Angeboten sollten Verbraucher künftig durch einen gesonderten Hinweis vor den horrenden Kosten gewarnt werden - und erst nach einem Klick auf den Button auf die entsprechende Seite weitergeleitet werden.
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Konzernumwandlungen sollen straffer und billiger werden

Berlin, 7. Juli 2010
Drei diskutierende Menschen - ©iStockphoto.com/endopack
Das Bundeskabinett hat heute die von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger eingebrachten Änderungen des Umwandlungsgesetzes gebilligt. "Damit wird die Verschmelzung und Abspaltung von Unternehmen wesentlich vereinfacht, und die Kosten von Umwandlungsmaßnahmen werden deutlich reduziert", sagte Leutheusser-Schnarrenberger.
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